Studie zum Lernen im Kindesalter "MemoKid"

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Studie zum Lernen im Kindesalter "MemoKid"

Wir wollen in dieser Studie herausfinden, wie sich Lernen und Gedächtnisbildung vor und nach der Einschulung unterscheiden.

Wir interessieren uns für die Entwicklung von Kindern, insbesondere die Entwicklung des Gedächtnisses, und wodurch dieses beeinflusst wird, zum Beispiel durch den Eintritt in die Schule und die damit verbundenen neuen Erfahrungen. Neben den Erfahrungen, die Kinder bei Schulbeginn machen, interessieren wir uns vor allem für Botenstoffe, also Hormone, im Körper. Die Hormonwerte können durch Speichelproben gewonnen werden. Zusätzlich soll der Einfluss von Schlaf auf die Gedächtnisbildung einbezogen werden.

Um diese Lern- und Denkprozesse sichtbar zu machen, verwenden wir die Magnetresonanztomographie (MRT). Dadurch können wir die Entwicklung der Gehirnstruktur und -aktivität, die mit der Gedächtnisbildung einhergeht, analysieren.

MRT

Die Magnetresonanztomographie ist ein bildgebendes Verfahren auf dem physikalischen Prinzip der Kernspinresonanz: In einem sehr starken Magnetfeld lassen sich präzise Schnittbilder des Körpers und der Organe erzeugen. Die Untersuchung findet dabei ganz ohne Strahlung statt und ist dadurch sehr risikoarm.

Das Berlin Center for Advanced Neuroimaging (BCAN) beherbergt zwei hochmoderne Siemens 64-Kanal 3 Tesla MRT-Systeme für kognitive, neurologische und psychiatrische Studien. 

Organisation MemoKid

Studienleitung

Förderung

Die MemoKid-Studie ist Teil des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs „Mechanismen und Störungen der Gedächtniskonsolidierung: Von Synapsen zur Systemebene“. 

Projektlaufzeit

seit 2018