Forschung am Institut für Medizinische Psychologie

Das Institut für Medizinische Psychologie der Charité verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, wobei Methoden der Psychoneuroendokrinologie, Psychoneuroimmunologie, Bildgebung und Molekulargenetik zum Einsatz kommen.

Ziel ist es, pathophysiologische Mechanismen komplexer psychischer und somatischer Störungen unter Berücksichtigung von Entwicklungsfaktoren besser zu verstehen und darauf aufbauend neue Ansatzpunkte zur Klassifikation, Prävention und Behandlung dieser Störungen zu entwickeln.

Forschung am Institut für Medizinische Psychologie

Mit der Berufung von Prof. Dr. Christine Heim erhielt das Institut für Medizinische Psychologie an der Charité Universitätsmedizin - Berlin einen neuen wissenschaftlichen Schwerpunkt. Ein besonderes Interesse gilt der Untersuchung der psychobiologischen Folgen von lebensgeschichtlich frühen Stresserfahrungen.

Stressoren in der frühen Entwicklung, wie beispielsweise Vernachlässigung, Misshandlung oder Verlusterlebnisse, sind bedeutende Risikofaktoren für die Entwicklung einer Vielzahl von Störungen im Erwachsenenalter. Hierzu gehören Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen, chronische Schmerzen, kardiovaskuläre Störungen, metabolische Erkrankungen und andere mehr. Diese Befundlage lässt sich möglicherweise dadurch erklären, dass frühe Erfahrungen mit dem genetischen Bauplan des Gehirns interagieren. Neurobiologische Schaltkreise, welche Verhalten und physiologische Prozesse regulieren, würden langfristig programmiert und somit die individuelle Anpassungsfähigkeit und Krankheitsvulnerabilität bestimmt.

Ein Merkmal des Forschungsprogramms liegt in einem interdisziplinären Ansatz, wobei Methoden der Psychoneuroendokrinologie, Psychoneuroimmunologie, Bildgebung und Molekulargenetik zum Einsatz kommen. Ziel ist es, pathophysiologische Mechanismen komplexer psychischer und somatischer Störungen unter Berücksichtigung von Entwicklungsfaktoren besser zu verstehen und darauf aufbauend neue Ansatzpunkte zur Klassifikation, Prävention und Behandlung dieser Störungen zu entwickeln.

Forschungsprojekte

Aktuell wird dieser Teil überarbeitet, um alle unsere Projekte für Sie übersichtlich zusammenzutragen.

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